Welche Vorteile bringt das Handeln mit CFDs?

Die Abkürzung CFD steht für Contracts for Difference und wird landläufig als Differenzkontrakte bezeichnet. Es handelt sich um ein derivatives Finanzinstrument, da sich sein Wert von sog. Basiswerten, wie Anleihen, Aktien, Futures, Indizes, Rohstoffen, Währungen oder Zinsen ableiten lässt. Die CFD-Trades basieren den Prognosen einer Kursentwicklung der Basiswerte. Ermittelt wird die Kursdifferenz zum Zeitpunkt des Ankaufs und des Verkaufs des Basiswerts. Anleger spekulieren auf die Entwicklung des Basiswerts und entscheiden dann, ob sie verkaufen oder kaufen, je nachdem ob sie von einer Wertsteigerung oder von einem fallenden Kurs des Basiswerts ausgehen.
Der Begriff Forex steht für Foreign Exchange und bezeichnet den Währungsmarkt. Bei Forex werden immer Währungspaare gegeneinander gehandelt. Am Devisenmarkt sind nicht nur Privatanleger beteiligt, sondern auch Unternehmen und Organisationen. Grundsätzlich geht es bei dem Foreign Exchange um die Spekulation auf Kursveränderungen einer Währung. Wählt man beispielsweise als Basiswährung den EURO und als Kurswährung den US-Dollar, wird der Anleger verkaufen, wenn er der Annahme ist, dass der EURO gegenüber dem US-Dollar steigen wird. Oder kaufen, wenn er der Meinung ist, seine Basiswährung wird gegenüber der gewählten Kurswährung an Punkten verlieren.

Vor- und Nachteile CFD

Bei den CFDs handelt es sich um hochspekulative Derivate, daher sind sie nur für sehr gut informierte Anleger geeignet, die über eine hohe Risikoakzeptanz verfügen. Durch die Hebelung der CFD Trading können Anleger überproportional hohe Gewinne erzielen, aber auch hohe Verluste bis hin zum totalen Verlust sind möglich. Allerdings können auch verschiedene Risikomanagement-Funktionen installiert werden, die das Risiko des Anlegers bei einem CFD-Trade begrenzen.
Beim CFD-Handel können große Handelssummen mit vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz bewegt werden. Dafür wird eine Sicherheitsleistung des Anlegers beim CFD Broker hinterlegt.
Anleger sind beim Handel mit CFDs nicht auf die Handelszeiten lokaler Börsen beschränkt.

Vor- und Nachteile Forex

Der Handel auf dem Währungsmarkt besitzt ein nahezu unerschöpfliches Volumen, was eine hohe Liquidität zur Folge hat. Auch sind die Spekulationen nicht auf örtliche Börsen beschränkt. Ein Zugang ist weltweit, rund um die Uhr über das Internet aus möglich. Weiter ist für die Spekulation auf dem Währungsmarkt kein großes Startkapital nötig. Marktkenntnisse und eine lange Einarbeitungszeit sind vorausgesetzt, um hohe Renditechancen zu nutzen. Der Forex Handel unterliegt starken Gewinnschwankungen, da eine Vielzahl von teilweise unvorhergesehenen Faktoren die Wechselkurse bestimmen.

Unterschiede von CFD und Forex?

Der Forex Handel ist für kurzfristige Schwankungen anfälliger, als die CFDs, die sich bei ihren Basiswerten auf Aktien, Indizes etc. fokussieren. Auch die Auswahl der Basiswerte der CFD Produkte ist wesentlich vielfältiger als beim Forex Handel, der ausschließlich mit Spekulationen über Währungen agiert.
Zudem besitzen Anleger beim Forex-Handel die Währungen am Spot-Markt tatsächlich, während beim CFD-Handel nur auf den Kursverlauf eines bestimmten Basiswertes spekuliert wird.

Beliebte Broker

Jeder Anbieter im Bereich des CFD Tradings hat Vor- und Nachteile. Dennoch sollte man sich vor Kontoeröffnung einen Broker Test anschauen, um Konditionen, Angebot & diverse Services zu vergleichen. Große, seriöse Broker wie Plus500, Admiral Markets oder Etoro können wir weiterempfehlen – hier stimmen nicht nur die Preise, sondern das Gesamtpaket.